Produktion 2014 Die Spielverderber oder Das Erbe der Narren

Regie Reto Bernhard
Regieassistenz Rita Carlin
Produktionsleitung Franz Beck
Produktionsassistenz Andrea Bühlmann Übersetzung/Textbearbeitung Reto Bernhard Bühnenbild Mario Schmid Bühnenbau Alois Bucher Tribüne Fritz Steiner Lichtgestaltung Markus GüdelTechnische Betreuung Adrian Hool Requisiten Charlotte Geisseler Theaterbeiz Gisela Rütti Kostümkonzept Marina Landolt Nähstübli + Kostüme Raphaela Hug Kostümbetreuung + Garderobe Veronika Frei Maskenkonzept Nora Li Hess Maske Yolanda Kramer Finanzen Regula Gremminger Vorverkauf/Abendkasse Christa Becker Sponsoring/Grafik/Drucksachen Bea Heitzmann Presse/Werbung/Administration Trudi Schmid Fotos Ernst und Yolanda Kramer Homepage Josef Lustenberger Archiv Peter Bühlmann

Das Stück
Eine Gesellschaft trifft in einer herrschaftlichen Villa zu einer Erbschaftsverkündung ein: ein Versicherungsmann mit Ehefrau und Tochter, ein jugendlicher Weltverbesserer, eine Dompteuse, deren Zirkus niedergebrannt ist, ein vorzeitig entlassener Zuchthäusler, eine blinde Bauersfrau, eine von hohen Idealen geprägte Lehrerin, ein Divisionär und ein verträumtes Küchenmädchen. Nachdem alle eingetroffen sind, lässt ein beflissener Notar den zehn vermeintlichen Erben durch den Diener des verstorbenen Gastgebers ihren «Anteil» in Form einer Botschaft in einem Couvert überreichen. Doch wird nun lediglich klar, dass eigentlich überhaupt nichts klar ist, denn sie alle stehen nun vor einem Rätsel. Es führen viele Wege zum Ziel. Doch wem wird das Vertrauen letztendlich zugestanden, sämtliche Beteiligte dorthin zu führen? Und wer spielt nach welchen Regeln?

Die Inszenierung
Mit «Die Spielverderber oder Das Erbe der Narren» präsentiert die Theatergesellschaft Malters eine von Michael Ende verfasste Parabel von zeitloser Aktualität. Das Theaterstück – welches gerne auch als «commedia infernale» bezeichnet wird – unterhält einerseits durch ein Kabinett an sehr eigenwilligen Figuren, es soll aber auch zum Nachdenken anregen. Man darf sich also durchaus die Frage stellen, wie man sich selbst bei einer solch mysteriösen Einladung zu einer Testamentseröffnung an einem unbekannten Ort verhalten würde: Würden Sie an ein Schicksal zu Ihren Gunsten glauben und diese Herausforderung annehmen? Wir wünschen Ihnen in jedem Fall einen anregenden Aufenthalt in der Villa des Johannes Philadelphia!

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